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Edelpapageien ... 
... leben in Neuguinea, Neubritannien, Indonesien,
Australien, Bougainville und Salomonen. Es gibt 10 Unterarten von denen der
Halmahera-, Salomen- und Neuguinea-Edelpapagei wohl die bekanntesten sind.
Der Edelpapagei hat ein leuchtendes Gefieder und ist
trotzdem in der Natur nicht leicht
zu entdecken. Er lebt im Regenwald zwischen den hohen Baumkronen einzeln oder in
kleinen Familienverbänden.

Die Hähne sitzen häufig auf freistehenden
Ästen und sind durch ihre Rufe leicht auszumachen.
Die Weibchen sind im allgemeinen ruhiger und damit schwieriger zu
entdecken. Das rot-blaue Gefieder
der Henne ist eine ideale Tarnung im dichten Laub der Bäume. Der Hahn mit
seinem grünen Gefieder sitzt meist im Nachbarbaum.
Zur Nachtruhe zwischen 16 und 18 Uhr treffen sich bis zu 80
Tiere auf einem Baum, die dann gegen morgen wieder ihrer Wege ziehen.
Ihre Nahrung finden sie in Wäldern und
Palmenhainen. Bei der Futteraufnahme sind sie sehr wachsam, denn bei Störungen
drehen sie schreiend eine Runde und fliegen dann davon.
Sie fallen oft in Kokosplantagen
und Maisfeldern ein.
Sie fliegen mit kräftigen Flügelschlägen mit leichten
Unterbrechungen durch Gleitphasen. Das Weibchen fliegt dabei meist hinter den Männchen
her. Durch laute kreischende Schreie verständigen sie sich dabei..
In Gefangenschaft sind sie angenehme, jedoch teilweise
recht laute Vögel. Sie benötigen eine Voliere von 3 m Länge, 1m Breite und
2 m Höhe die Idealerweise eine Kombination aus Innen- und Aussenvoliere
sein sollte, da sie sehr aktiv sind. Der
Edelpapagei badet gerne und hat ein großes Nagebedürfnis, deshalb sollte die
Voliere nicht aus Holz sein. Sie benötigen täglich frische Zweige von
unbehandelten Obstbäumen oder von Weiden.
Das Weibchen ist manchmal dem Hahn gegenüber unverträglich.
Größe und
Geschlechtsunterschied

Ca.35 bis 40 cm mit einer Flügelspannweite von ca. 70 cm.
Der Neuguinea-Hahn (Eclectus roratus polychlorus) hat
intensives grünes Gefieder, wobei die Flügelunterseite rot gefärbt ist. Der
Schnabel ist stark, orange mit gelber Spitze. Er hat einen schwarzen
Unterschnabel. Die Iris ist rot bis
orangerot oder braunrot.
Die Henne hat einen roten Kopf, Hals, Kehle und Brust. Auf
dem Rücken hat sie ein blaues Dreieck. Ebenso hat sie eine rotbraune Flügeldecke
mit einem schmalen blauen Federring. Die Iris ist gelblich-weiss und sie hat
ebenfalls einen starken Schnabel.
Ernährung
Ebenso Nektar, Blüten, Nüssen, Beeren, Knospen und Samen.
Wichtig ist immer viel Obst z. B. Papayas, Äpfel, Birne, Hagebutte,
Erdbeeren, Feuerdorn, Ananas, Bananen, Feigen, Brotfrucht und vieles mehr.
Ebenso Nektar, Blüten, Nüssen, Beeren, Knospen, Samen, Gemüse (Paprika,
Karotte, Gurke, rote Beete) sowie Getreide, Leinsamen, Weizen (auch gekeimt),
halbreifer Mais, Grünzeug (Kresse, Vogelmiere, Gras, Löwenzahn) , Rübsen,
Glanz, Hafer, Samenmischungen,
Buchweizen, Hirse, Hanf, Kardi und während der Brut- und Aufzuchtsphase auch
Eifutter und Zwieback und gekeimtes Körnerfutter.
Brut

Auf Neubritannien brüten die Edelpapageien
im Januar. Auf Bougainville und den Salomonen im September bis Oktober,
ebenso von April bis August. In Neuguinea ist wahrscheinlich ganzjährlich
Brutsaison und in Australien von Oktober bis Januar.
Also Brutplatz dient dafür ein abgestorbener Baum
oder eine Palme an Waldrändern. Der
Nistplatz liegt zwischen 14 und 25 Metern Höhe und das Eingangsloch hat einen
Durchmesser von 25cm. Die Höhle ist zwischen 30 und 60cm tief und es werden
durchschnittlich 2 Eier (ca. 40,2
mm x 31 mm groß) hineingelegt. Das Weibchen brütet alleine und wird dabei
regelmäßig vom Männchen auf einem Nachbarast gefüttert.
Bei uns sollten sie eine große Voliere (s.o.) mit einem
Nistkasten in der Größe von 30cm x 30cm x 80cm zur Verfügung stellen. Das
Einschlupfloch muß eine Größe von 10cm haben.
In der Balzzeit läuft der Hahn auf die Henne zu und füttert
sie, dann klopft er mit dem Schnabel auf die Sitzstange. Danach läuft die Henne
dem Hahn hinterher und bettelt ihn um Futter an. Danach duckt sie sich auf die
Stange und es kommt zur Kopulation.
Nach ca. 14 Tagen werden dann 2 Eier abgelegt auf dem das
Weibchen ca. 26-29 Tage alleine sitzen bleibt.
Ca. 70 bis 80 Tage später fliegen die Jungen aus.
Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 2
Gelege pro Jahr angesetzt werden, da es sich bei Edelpapageien benahe um Dauerbrüter
handelt. Es sollte daher der
Nistkasten nach der Brut entfernt werden.
Dann Abenteuer pur:
"Kuckuck, wo sind wir?!"

An einem Teil der Bild haben Jan Erik und
Rabea Schulte Copyright.
Die leuchtenden Farben sind einfach faszinierend!!!
Unterarten
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Eclectus
roratus polychloros
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Neuguinea-Edelpapagei
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Eclectus
roratus salomonensis
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Salomon-Edelpapagei
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Eclectus
roratus aruensis
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Aru-Edelpapagei
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Eclectus
roratus biak
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Biak-Edelpapagei
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Eclectus
roratus cornelia
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Cornealia-Edelpapagei
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Eclectus
roratus macgillivrayi
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Queensland-Edelapapgei
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Eclectus
roratus riedeli
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Riedel-Edelpapagei
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Eclectus
roratus roratus
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Caram-Edelpapagei
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Eclectus
roratus vosmaeri
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Halmahera-Edelpapagei
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Eclectus
roratus westermani
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Westermanns-Edelpapagei
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