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Goffini

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wpe1.jpg (220987 Byte)  Goffin´s Kakadu (Cacatua goffini) wpe7.jpg (124126 Byte)

Der Goffin-Kakadu ist auf den Tanimbar-Inseln beheimatet und auf Tual (Kai-Insel) durch die Menschen verbreitet. Diese Art kommt nur auf den größeren Inseln vor. Dort leben sie in Wäldern und dringen auch bis ins Kulturland vor. Sie leben in Paarbindungen in den Familienverbänden oder auch in kleinen Gruppen. In dem Maifeldern richten sie hin und wieder Schäden an, werden aber trotzdem nicht verfolgt. Die Paar brüten ganzjährig 2-3 Eier, selten auch mal 4 Eier. Seit 1970 sind durch den Holzeinschlag die Populationen zurückgegangen.

Seinen Namen erhielt der Kakadu 1863 von Dr. O.Finsch, der ihn nach seinem Freund A.L.A. Goffin benannte. Erst in den 70er Jahres d. Jh. kam es zu Einfuhren von kleineren Stückzahlen in Europa. Die Eingewöhnung verlief problemlos.

Beim Kauf ist auf jeden Fall auf die Übergabe der Cites zu achten. Damit wird der Kakadu bei Amt für Umwelt und Natur (in unserem Falle in Darmstadt) wegen seines Artenschutzes angemeldet (siehe Gesetze!). In manchen Fällen könnte es sonst zu Beschlagnahmung des Tieres von Seiten der Behörden kommen.

Größe und Geschlechtsunterschiede:        wpe8.jpg (95983 Byte) 

Der Hahn ist weiß, hat rosafarbene Zügel, eine kleine runde Haube. Der Kopf mit rosa Anflug und die Flügel sind auf der Unterseite gelblich, ebenso der Schwanz. Der Schnabel ist weißlich, die Iris schwarzbraun und die Augenringe nackt und weiß. Bei der Henne ist die Iris rötlichbraun. Der Goffin-Kakadu ist 32 cm lang und hat keine Unterarten.

Umgebung und Verhalten:

Der Goffin-Kakadu ist ein sehr lebhafter Vogel, der durch Rufen in der Nacht auf seine Aktivität hinweist (besonders in hellen Mondnächten). Sie rufen sehr laut, was bei der Anschaffung bedacht werden sollte. Da der Goffin-Kakadu selten gezüchtet wird, sollte er nur mit Zuchtabsicht gehalten werden. Die Unterbringung sollte in einer Aussenvoliere aus Ganzmetall mit beheiztem Schutzraum sein, der mäßig warm sein sollte.

Nahrung:              "Was ist denn da los?"   wpe11.jpg (34133 Byte)

Die Ernährung des Kakadus darf nicht fetthaltiges ein, um Leberschäden zu vermeiden. Sie muss aus einer abwechslungsreichen Kost  bestehen. Frische Zweige und Äste sollten nicht nur zum Benagen, sondern auch zum Klettern angeboten werden. Der Bast unter der Rinde, vor allem von Weiden und Birken wird besonders gerne verzehrt. Es enthält Vitamine und Mineralstoffe.

Die tägliche Körnermischung sollte aus verschiedenen Hirsesorten, Glanz, Buchweizen, kaum getrocknete Sonnenblumenkerne, etwas Hanf und wenig Nüsse als Leckerbissen bestehen.

Auf dem Obst- und Gemüse-Speiseplan stehen Äpfel, Hagebutten u.v.m. (siehe "Ernährung").

Zum Grünfutter gehören Samenstände von Gräsern und Kräutern, Vogelmiere, Löwenzahn, Disteln, Mangold und Knöterich gehören auch dazu. Salat sollte nur in geringer Menge aus dem eigenen Garten gefüttert werden, da die Tiere darauf mit Durchfall reagieren können.                                             

Auch tierisches Futter (Proteine) gehören zu den festen Bestandteilen des Nahrungsbedarfes des Kakadus. Gerne nimmt er unter der Rinde des Baumes lebende Insekten und Larven auf. Rohes, ungewürztes Fleisch (Gehacktes), sowie einmal wöchentlich einen Hühnerknochen an dem noch etwas Fleisch vom Broiler (Hühnchen) oder Suppenhuhn dran ist sollte der Kakadu bekommen . Beides verzehrt er leidenschaftlich gerne, besonders das Knochenmark. Außerdem sollten Pellets von Hunde- oder Katzenfutter (Fleisch oder Fisch) oder Pellets für Legehühner angeboten werden. Der Kakadu mögen außerdem Quark, Joghurt und Käse.

Ebenso wichtig sind die Mineralstoffe. Es gibt verscheiden Arten und Formen der Mineralstoffe. Z. Bp. in Pulverform, daß man über das Futter geben kann, oder als Granulat für eine separates Behältnis. Vitamine sind nach o.g. Fütterung eigentlichlicht mehr zusätzlich von Nöten.

Brut:                                                          "Huch!!"    wpe9.jpg (36684 Byte)

Die Nageaktivität ist bereits Wochen vor und auch nach der Paarungszeit besonders groß.  Die Vögel wählen sich gerne Höhlen mit einer Tiefe von 50-60 cm. Die Hähne sind gegenüber der Henne meist in dieser Zeit sehr aggressiv. Trotzdem kommt es mehrmals täglich zu Kopulation, bis zur Eiablage. Die 2-3 Eier werden im Abstand von 2-3 Tagen abgelegt. Höhlenkontrollen sollten nicht durchgeführt werden. Während der Aufzucht wird das Futter um eine größere Auswahl an Gemüse und frischen Maiskörnern ausgedehnt. Auch Milchpulver mit hohem Proteingehalt , gewöhnliche Trockenmilch, Weizenkeimflocken und gerieben Möhren in frischen Maiskörnern als Futtermischung werden gerne angenommen. Nach 2-3 Wochen sollten die Eltern getrennt untergebracht werden.

"Flori staubt!"  wpe16.jpg (70152 Byte)   Grundreinigung nach einem intensiven Bad!: wpe17.jpg (240025 Byte)

Das Leben der Kakadus in freier Wildbahn:

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Stand: 02. Februar 2011