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Orangehaubenkakadu
(Cacatua
sulphurea citrionocristata) Der
Orangehaubenkakadu ist einer der schönsten Kakadus. Der Bestand in seiner Heimat (der Inseln Sumba in Indonesien) innerhalb von 30 Jahren
von unzähligen Vögeln auf knapp 12.000 Tiere zurückgegangen ist und in
weiteren drei Jahren nochmals um 80% gesunken ist. Dies dürfe auf das Abholzen
der Wälder zurückzuführen sein. Er ist eine Unterart des Gelbwangenkakadu und
hat eine leuchtende orangefarbene Haube mit der er sich gut von den Artgenossen
unterscheidet. Seine geringe Körpergröße macht er durch seine große
Persönlichkeit wieder wett. Da diese kleinen Kerle bei Einzelhaltung sehr zahm werden kann und damit viel menschliche Zuwendung und viel Freiflug benötigen, können diese Kakadus auch zur Nachtruhe in einen Käfig statt in eine Voliere untergebracht werden, denn in der Wohnungshaltung sind die Orangehaubenkakadus im Großen und Ganzen sehr pflegeleicht. Er schreit selten, federt und staubt wenig und ist verträglich mit anderen Papageien. Hier beim Schmusen mit
einem Gelbbhaubenkakadu:
Maße, Gewicht und GeschlechtsunterschiedeLänge: 32-34 cm Auf dem ersten Blick kann man
zwischen Männchen und Weibchen keinen Unterschied feststellen. Bei näherer
Betrachtung erkennt man beim Weibchen die rötlich-braune Iris, die beim Hahn
völlig schwarz ist. NahrungTäglich
frische Zweige zum Benagen sind genauso wichtig, wie Futter und Wasser. Die
Hauptnahrung des Orangehaubenkakadus besteht jedoch in der Gefangenschaft aus
trockenen Körnern und aus Keimfutter, dies wird durch Obst, Gemüse und Grünfutter
auf dem Speiseplan erweitert. Es dürfen dabei gerne die heimischen Gemüse- und Früchtesorten
aus dem eigenen Garten sein. Auch (Unkraut-) Gräser mit Samen werden gerne
verzehrt. Zum Abdecken des Eiweißbedarfes
sollte man auch Trockenfutter vom Hund oder der Katze in einem gesonderten Napf
gegeben werden. Einmal wöchentlich
einen Hühnerknochen mit etwas Fleisch und tägliches frisches Wasser sollte
ebenso auf der Speiseliste stehen. Brut |
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